PHOENIX

 

PHOENIX ist ein H2020 EU-Projekt zur Verbesserung der Cybersicherheit des europäischen Strom- und Energiesystems. Das Projekt fördert die cyber-physische Sicherheit durch gemeinsame Erkennung von abnormalen Vorfällen und Angriffen auf Sicherheit und Datenschutz, garantiert Zuverlässigkeit, erhöht die Ausfallsicherheit und minimiert deren kaskadierende Auswirkungen.

 

PHOENIX hat die folgenden strategischen Ziele:

  • Erhöhung der Resilienz durch den Einsatz von „by design“ und „by innovation“ Sicherheitslösungen.
  • Koordination der europäischen Ereignisdetektion sowie der Reaktion auf kritische Vorfälle und der Wiederherstellung eines sicheren Arbeitspunktes.
  • Förderung der Forschung und Innovation im Bereich der Cybersicherheit kritischer Infrastrukturen.
  Phoenix Struktur

Das PHOENIX-Konsortium besteht aus 24 Partnern aus zehn verschiedenen Ländern, die alle erforderlichen Interessensgruppen abdecken, darunter Energieerzeuger, Netzbetreiber, Aggregatoren, Vertrieb, Prosumeten, Endverbraucher, Industrie und akademische Forschungseinrichtungen. Die oben genannten Ziele werden durch die Entwicklung und den Einsatz einer Plattform erreicht, die eine sichere und Privatsphäre wahrende Kommunikationsarchitektur verwendet. Die Kernkomponente der Plattform ist das Modul „Situational Awareness and Incident Mitigation“, das Intrusion Detection, Angriffsklassifizierung, Risikobewertung und die Aktivierung geeigneter Gegenmaßnahmen durchführt. ACS wird in Zusammenarbeit mit dem IFHT (Institut für Hochspannungstechnik) eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser Plattform spielen. Darüber hinaus wird sich das ACS mit der Identifizierung und Bewertung von Schwachstellen und potenziellen Bedrohungen befassen und geeignete Gegenmaßnahmen untersuchen. Darüber hinaus werden verschiedene "by-design"-Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz in Simulation und im Laboraufbau untersucht.

Schließlich wird die Plattform in fünf großen Pilotprojekten, die die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis hin zum Verbrauch abdecken, eingesetzt und validiert, einschließlich grenzüberschreitender Experimente und kaskadierender Effekte auf andere kritische Infrastrukturen. Eine weitere Plattform wird auf paneuropäischer Ebene eingerichtet, um Informations- und Nachrichtenaustausch zwischen den Pilotstandorten zu ermöglichen.

  Detaillierte Projektstruktur

Das Projekt begann im September 2019 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Projektwebsite oder folgen Sie dem Projekt auf LinkedIn oder Twitter.

 
 

Danksagung

EU Flagge

Dieses Projekt wird im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 832989 aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union Horizon 2020 gefördert.

 
 

Meldungen

04.02.2020

Am 4. und 5. Februar 2020 präsentierte Hendrik Flamme den Fortschritt und die Herausforderungen des für die Module für Situationsbewusstsein und Schadensbegrenzung verantwortlichen Arbeitspakets bei der PHOENIX Plenarsitzung in Athen.

 
17.12.2019

Hendrik Flamme vertrat ACS auf dem Projekttreffen in Terni (Italien) am 17. Dezember, das von ASM Terni SpA veranstaltet wurde. Das Thema des Treffens war die Identifizierung von Schwachstellen und Cyber-Sicherheitsbedrohungen in Bezug auf die Pilotprojekte.

 
12.09.2019

Hendrik Flamme und Nikolaus Wirtz nahmen am Kickoff-Meeting des Projekts PHOENIX teil, das vom Projekt-Koordinator Capgemini in dessen neuen Bürogebäude "147" in der Region Paris ausgerichtet wurde. Das PHOENIX-Konsortium setzt sich aus 24 Partnern aus 11 Ländern zusammen und kooperiert, um die Resilienz der europäischen elektrischen Energiesysteme zu erhöhen und diese gegen Cyber-Angriffe und Zwischenfälle sowie Angriffe auf den Datenschutz abzuschirmen.

PHOENIX ist Teil des größten Forschungs- und Innovationsprogramms der EU, Horizon 2020. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.