Eneff-Luft

 

EnEff: Luft - Energieeffiziente Luftkonditionierung und Kanalnetzauslegung für Neu- und Bestandsgebäude

Laufzeit: 3 Jahre

Start: 08/2014

Ende: 02/2018

Projektpartner: Hermann-Rietschel-Institut der Technischen Universität Berlin

Fördergeber: BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Förderkennzeichen 03ET1223B

  BMWi-Logo Urheberrecht: BMWi
 
  Eneff_Luft_de-Abbildung Urheberrecht: EBC Anteilige Druckverluste der einzelnen Komponenten eines beispielhaften Zentralgerätes

Das Projekt „EnEff: Luft“ wird im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung durchgeführt. Kernziel des Projektes ist die Reduktion des Energieverbrauchs für Anlagen der Raumlufttechnik, da diese alleine durch die Luftförderung einen erheblichen Anteil am deutschen Stromverbrauch haben. Schwerpunkt der Untersuchungen zur Reduktion des Energieverbrauchs sind die Druckverluste der Anlagentechnik (Wärmeübertrager, Schalldämpfer, Filter etc.) und des Luftverteilsystems. Hierbei erfolgt eine Betrachtung sowohl der Raumlufttechnischen Geräte als auch des zugehörigen Kanalnetzes zur Luftverteilung. Beide Teile des Systems werden im Rahmen des Projektes auf Möglichkeiten der Optimierung untersucht, wobei die Gerätetechnik vom Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen bearbeitet wird und die Betrachtung des Kanalnetzes am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin durchgeführt wird.

Die Optimierung des Kanalnetzes erfolgt durch eine systematische Bestimmung genauer Druckverlustbeiwerte von modernen Kanalbauteilen sowie erstmalig von Kombinationen mehrerer Bauteile. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen Planungsinstrumente für Luftkanalnetze mit deutlich erhöhter Genauigkeit zu schaffen. Des Weiteren sollen strömungsdynamisch optimierte Geometrien für Formteile, Komponenten und Regelinstrumente entwickelt werden, die geringere Druckverluste verursachen. Die Optimierung der zentralen Geräte erfolgt sowohl durch eine strömungstechnische Abstimmung einzelner Komponenten als auch durch eine funktionale Einsparung einzelner Module. Nach ersten Voruntersuchungen liegen die möglichen Einsparungen in der Ventilatorleistung bei über 50 % zu heute standardmäßig verwendeten Bauteilen.