ES 2050

 

Energie System 2050

Laufzeit: 4 Jahre

Start: 11/2015

Ende: 12/2019

Beteiligte Zentren:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Forschungszentrum Jülich (FZJ)

Helmholtz-Zentrum Potsdam (GFZ)

Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB)

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP - assoziiert)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Fördergeber: Helmholtz Gemeinschaft

Weitere Informationen http://www.helmholtz.de/forschung/energie/energie_system_2050/

 

“Energie System 2050“ (ES 2050) ist eine gemeinsame Initiative des Forschungsgebiets “Energie” der Helmholtz Gemeinschaft. Das übergeordnete Ziel liegt darin, greifbares und übertragbares Wissen sowie technologische Lösungen auf Systemebene zu entwickeln, welche von Politik und Wirtschaft zur Unterstützung der Energiewende genutzt werden können.

Die deutsche Energiewende ist ein ehrgeiziges und umfassendes Projekt, welches weit in die Zukunft hinaus reicht und ein flexibles Re-Design der Energiesysteme bis 2050 erforderlich macht.

In diesem Zusammenhang analysiert ES 2050 die Integration von wesentlichen Technologieelementen in das Energiesystem und entwickelt Lösungen zur erfolgreichen Integration von volatilen erneuerbaren Energieerzeugungseinheiten in das Deutsche und Europäische Energieversorgungssystem.

Fünf Forschungsthemen adressieren die grundlegenden Herausforderungen der Energiewende:

  1. Speicher und Netze
  2. Biogene Energieträger
  3. Energie- und Rohstoffpfade mit Wasserstoff
  4. Lebenszyklusorientierte Nachhaltigkeitsanalyse auf Systemebene
  5. Toolbox mit Datenbanken

Mittels eines interdisziplinären Ansatzes, in welchem verschiedene Forschungszentren involviert werden, wird die ES 2050 Forschung auf Systemebene ganzheitlich ermöglicht.

In einer Partnerschaft mit KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und JARA (Jülich Aachen Research Alliance), tragen die zwei Institute Energy Efficient Buildings and Indoor Climate (EBC, Prof. D. Müller) und Automation of Complex Power Systems (ACS, Prof. A. Monti) aktiv zu dem Forschungsthema fünf „Toolbox mit Datenbanken“ bei. Dieses beinhaltet unter anderem die Entwicklung einer open source Plattform für Monitoring und Datenanalyse von Energiesystemen unter der Verantwortung von ACS.

Die Forschung zielt auf die Definition einer Plattform Architektur, welche einen modularen Ansatz sowie die Kompatibilität zu etablierten Standards unterstützt, ebenso wie die Definition von Datenmodellen zur Integration heterogener Akteure.