FoREVER

 

Eneff:Stadt – ForEVER: Flexibilitätspotenziale von Gebäudetechnik in elektrischen Verteilnetzen mit Beteiligung am Annex 67

Laufzeit: 3 Jahre

Start: 02/2016

Ende: 01/2019

Projektpartner:

  • Automation of Complex Power Systems (ACS), RWTH Aachen University

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), FKZ 03ET1390A

Weitere Informationen: http://www.iea-ebc.org/projects/ongoing-projects/ebc-annex-67/

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Der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen steigt in Zukunft weiter an. Der volatile Charakter der erneuerbaren Stromerzeugung sorgt für temporäre Ungleichgewichte zwischen Erzeugung und Bedarf. Darüber hinaus wird eine Zunahme von Elektromobilität und ein weiter steigender Anteil der elektrischen Wärmepumpenheizung erwartet. Die genannten Entwicklungen, sowohl in der Erzeugung als auch im Bedarf, beeinflussen vor allem die unteren Ebenen des elektrischen Netzes (Mittel- und Niederspannung). Daher können in Zukunft vermehrt Netzüberlastungen und Überspannung auftreten.

Flexible Gebäudetechnologien, wie elektrische Wärmepumpen und KWK-Anlagen, können in diesem Kontext zum (teilweisen) Ausgleich des lokalen Ungleichgewichts, insbesondere im elektrischen Verteilnetz, herangezogen werden. Die besonderen Anforderungen, die durch einen netzgeführten Betrieb auf die Gebäudetechnik wirken, sollen im Rahmen des Projektes näher untersucht werden.

Die dynamische Simulation von netzgeführten Gebäudeenergiesystemen liefert erste Erkenntnisse hinsichtlich optimaler Dimensionierung und Betriebsanforderungen (z.B. Taktungshäufigkeit, Start- und Stoppverhalten, Modulationsbereiche). Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen Prüfstandversuche durchgeführt werden. Von besonderem Interesse ist dabei, inwiefern sich die Erkenntnisse aus den Simulationen auf den tatsächlichen Anlagenbetrieb übertragen lassen und welche Auswirkungen ein netzgeführter Betrieb auf die Energieeffizienz hat.