A multi-agent-based component control and energy management system for electric vehicles

  • Ein Multiagenten-basiertes Komponentenregelungs- und Energiemanagementsystem für Elektrofahrzeuge

Isermann, Timo; Monti, Antonello (Thesis advisor); Sauer, Dirk Uwe (Thesis advisor)

1. Auflage. - Aachen : E.ON Energy Research Center, RWTH Aachen University (2016)
Doktorarbeit

In: E.On Energy Research Center 39 : ACS, automation of complex power systems
Seite(n)/Artikel-Nr.: 1 Online-Ressource (4 ungezählte Seiten, xii, 176 Seiten) : Illustrationen, Diagramme

Dissertation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 2016

Kurzfassung

In dieser Dissertation wird ein neuartiger Ansatz für das Energiemanagement in Elektrofahrzeugen wie auch für die Fahrzeugkomponentenregelung auf Basis von Multi-Agenten Technologie präsentiert. Damit können technologisch und historisch bedingte Herausforderungen von Elektrofahrzeugen gelöst und zudem deren Nutzbarkeit, Flexibilität und Ausfallsicherheit erhöht werden. Reichweite und Komfort von derzeitigen Elektrofahrzeugen sind, im Vergleich zu ähnlichen mit einem Verbrennungsmotor betriebenen Fahrzeugen, limitiert. Der Hauptgrund dafür liegt bei den eingesetzten Batteriegrößen und -kapazitäten, die auf Grund der hohen Kosten des Batteriesystems zu gering ausfallen. Außerdem basieren derzeitige Fahrzeuge auf komplexen, festverdrahteten Kabelbäumen, welche die verschiedenen Fahrzeugkomponenten und -sensoren verbinden und deren allgemeine Leistungsfähigkeit zusätzlich begrenzen. Ungeachtet dessen ermöglicht ein Systemwechsel zu Elektrofahrzeugen die einmalige Gelegenheit für neue und flexiblere IKT. Um die derzeitigen Limitierungen zu überwinden, wird zuerst ein Energiemanagementsystem, basierend auf aktueller Optimierungstechnologie, präsentiert. Testergebnisse zeigen, dass durch dessen Einsatz die Nutzbarkeit von Elektrofahrzeugen stark verbessert werden kann. Im zweiten Schritt werden eigens konstruierte Agentencontroller vorgestellt, die es ermöglichen, die IKT-Flexibilität zu erhören, Fahrzeugkomponenten unabhängig zu versorgen und zu regeln, sowie auch deren Betrieb gemeinschaftlich zu optimieren. Abschließend wurde das Potential dieses Konzeptes in einem dafür entwickelten Hardware-in-the-Loop-Demonstrator evaluiert.

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