IDE4L - Ideales Stromnetz für Alle

  IDE4L consortium Urheberrecht: ide4l.eu

IDE4L ist ein dreijähriges Demonstrationsproject, gefördert über das siebte Rahmenprogramm der Europäischen Kommission. Das Projekt wird nachweisen, dass aktive Verteilnetze handhabbar sind und sogar bessere Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit bieten werden.

Ziele

Die Projektpartner entwerfen und entwickeln die nächste Generation der Automatisierungsarchitektur für Verteilnetze, mit welcher Systemdienstleistungen von verteilten Energieerzeugungseinheiten sowie von technischen und kommerziellen Aggregatoren ermöglicht werden können. Eine Reihe an neuen Lösungen für Monitoring, Regelung und Netzplanung wird entworfen, entwickelt, aufgebaut und getestet, sowohl in den Laboratorien der Universitäten und Forschungszentren als auch im Feld, über die Partner, welche Verteilnetze in Italien, Spanien und Dänemark betreiben.

Die Architektur

ACS leitet die Entwicklung des Automatisierungskonzepts und der Architektur. Ein umfassendes Automatisierungskonzept , welches über die Use Case Methode aus einer Synthese von Fallbeispielen erstellt wurde, beinhaltet alle neuen Anwendungen von IDE4L. Dies bezieht die Interaktionen weiterer Akteure neben dem Verteilnetzbetreiber ein, insbesondere Übertragungsnetzbetreiber, kommerzieller Aggregator und Dienstleistungsanbieter.

Im Anschluss wird die Architektur zur Unterstützung der Use Cases anhand des Smart Grid Architecture Models (SGAM) entwickelt, welche die gemeinsame Grundlage für konsistente und kompatible IDE4L Anwendungen bietet. Der SGAM Rahmen kann mit Details basierend auf existierenden Standards ausgerüstet werden, insbesondere die IEC 61850 Serie und CIM. Wo existierende Standards nicht ausreichen, werden die Projektpartner Empfehlungen für Erweiterungen formulieren.

Die Architektur ist gleichzeitig hierarchisch und verteilt (z.B. Leistungsregelung wird auf Niederspannungsebene, Mittelspannungsebene und der Leitstelle in koordinierter Art und Weise durchgeführt), ist modular aufgebaut (unabhängige Definitionen für Daten, Kommunikation und Funktionen) und flexibel einsetzbar (basierend auf Standards und standardisierten Entwicklungsprozeduren).

  IDE4L Demo diagram Urheberrecht: Institut ACS, RWTH Aachen

Kontakt

Name

Ferdinanda Ponci

Lehr- und Forschungsgebiet Monitoring und verteilte Kontrolle für Energiesysteme

Telefon

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+49 241 80 49702

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Name

Gianluca Lipari

Team Leader Energy Flexibility Management and Optimization

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+49 241 80 49719

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Name

Andrea Angioni

Team Distribution Grid Monitoring and Automation

Telefon

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+49 241 80 49737

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Die Entwicklung der Architektur

Use Cases der Anwendungen warden als “detaillierte Use Cases” in der SGAM Vorlage formalisiert, als Erweiterung der ursprünglichen Beschreibung. Parallel hierzu wird ein semantisches Modell formuliert, um die physikalische Implementation auszudrücken. Dies bedeutet, dass eine Reihe an Operationen, Triggern, etc. genau definiert und den physikalischen Einheiten zugeordnet werden. Kommunikationsschnittstellen, Funktionen und Geräte werden entsprechend den IEC 61850 Standards definiert. Diese Zusammenstellung an Informationen zu vereinen, bedeutet, dass für jeden Anwendungsschritt bestimmt werden muss, welche Funktionen aufgerufen werden, welche Daten generiert oder benötigt werden, entsprechend welchem Datenmodell, von welcher Einheit und über welches Protokoll kommuniziert wird. Die Synthese dieser Details führt zur IDE4L Architektur. Am Ende des Projekts werden die UML und semantischen Modelle zur Verfügung gestellt, zusammen mit einer Instanziierung einer standardisierten Implementation.

Die IDE4L Architektur wird eine solide Referenz für Europäische Verteilnetze sein, welche nach lokalen Abänderungen verlangt, aber in der Lage ist, die vorhersehbaren Bedürfnisse an Automatisierung des nächsten Jahrzehnts abzudecken.

Anwendungsentwicklung und Demonstration

ACS ist auch in der Definition der Monitoring Anforderungen beteiligt, und stark in die Demonstration involviert, mittels dem Echtzeit Labor für Integration und Test und durch die Bereitstellung von Hardware-in-the-Loop Tests, mit denen einige der IDE4L Schlüsselindikatoren bewertet werden.

Insbesondere wird die Plattform Echtzeit-Monitoring, Zustandsschätzung, sekundäre und tertiäre Regelungsstrategien testen und Aggregatoren validieren. Diese Demonstration wird mithilfe von Modellen von Verteilnetzen von Partnern durchgeführt, und bieten auf diese Weise wichtige Unterstützung vor der Inbetriebnahme im Feld. Zugleich werden Testbedingungen ermöglicht, welche über das hinaus gehen, was physikalisch im Feldtest erreichbar wäre.

 
 

Newsmeldungen

 
13.12.2016

Prof. Ponci, Andrea Angioni und Gianluca Lipari nehmen am IDE4L Final Review in Bruxelles am 13. Dezember teil.

 
16.05.2016

Prof. Ponci und Andrea Angioni nehmen am IDE4L Projekt Treffen in Brescia teil. Prof. Ponci hielt einen Vortrag vor mehreren hundert Gästen auf dem für die Öffentlich zugänglichen IDE4L Symposium am 18.06.2016.

 
16.03.2015

Das Meeting ist wie folgt organisiert:
WP Workshops
Review of Status and Progresses and of Dissemination Activities
Implementation Committee (IC) meeting
Steering Committee (SC) meeting
Advisory Board meeting

  EU flag Urheberrecht: European Union

Dieses Projekt wird gefördert von der Europäischen Union im Siebten Rahmenprogramm für Forschung, Technologieentwicklung und Demonstration unter der Bewilligungsnummer 608860.