Bachelorarbeit Lotta Winter

 

Optimierung des Primärenergiebedarfs und Minimie-rung der CO2-Emissionen der Versuchshalle für energieoptimiertes Bauen

Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen stellt ein erhebliches Einsparpotential, sowohl für den Primärenergieverbrauch als auch für die damit einhergehenden CO2-Emissionen, dar. Nicht nur in der Nutzungsphase wird Energie zum Betreiben des Gebäudes benötigt, sondern auch in der Pro-duktion und der Errichtung werden je nach Bauelement CO2-Emissionen verursacht und Primär-energie benötigt. Durch Extraktion, Produktion und den Transport entstehen Umweltbeeinflussun-gen, die sich auf die Treibhausgasemissionen, andere Luftschadstoffemissionen und den Rohstoff-mangel auswirken.
Diese Bachelorarbeit analysiert den Bauprozess der neuen Versuchshalle für energieoptimiertes Bauen an der RWTH Aachen University. Es wird eine umfassende CO2-Bilanz erstellt, die sowohl den Ressourcenverbrauch und die Weiterverarbeitung der Bauelemente berücksichtigt, als auch die CO2-Emissionen in der Nutzungs- sowie in der Rückbau-Phase.
Zunächst wird der Energiebedarf der Halle gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 und 2016 in Verbindung mit der DIN V 18599 für Nichtwohngebäude berechnet. Hierzu werden drei Varianten erstellt und analysiert. Eine erste Variante hält die Vorgaben der EnEV exakt ein. Eine zweite Variante, bei der sowohl der Primärenergiebedarf als auch die CO2-Emissionen weiter ge-senkt werden, wird ebenfalls erarbeitet. Ergänzend wird eine dritte Variante erstellt, welche die CO2-Emissionen sowohl bei der Produktion, als auch beim Betrieb der Halle deutlich minimiert. Abschließend wird überprüft, ob diese Forderungen im Widerspruch stehen.